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Pachtstrecke Glan

Länge: ca. 8km

Anfang: ab 300m oberhalb Eisenbahntunnel Glan/Bliesweg
Ende: ca. 500m nach Einmündung Mohrbach, Gemarkung Niedermohr
Für diese Strecke ist eine begrenzte Anzahl von Tageskarten verfügbar.


Anfang: Tunnel   Altes Wehr im Winter 2009   Altes Wehr im Winter 2009  


Die Länge unserer Glanstrecke beträgt ca.8 km.
Sie beginnt ca. 300 m onterhalb des Glan-Blieswegtunnel (nördlicher Eingang) bei Elschbach.
Sie endet ca. 500 m unterhalb der Mohrbacheinmündung bei Niedermohr.
Alle Gewässertypen wie schnell fließendes flaches Wasser genau wie tiefes langsam fließendes Rückwasser usw. sind hier zu finden.
Am Anfang bis zum Ortseingang Nanzdietschweiler durchfließt der Glan das Naturschutzgebiet „Heimerbrühl“.
Hier ist der Glan natur belassen und nicht von Menschenhand begradigt oder verändert.
Umgestürzte Schwarzerlen und Weiden, vom Ufer aus überhängende Büsche, Hochwasser usw. prägen und beeinflussen ständig das Aussehen des Gewässers.
Seerosenfelder wechseln sich mit verschiedenen Wasserpflanzen ab.
Das Mäandern ist an vielen Stellen augenscheinlich.
Ab der Ortsmitte Nanzdietschweiler ist der Glan flach, schnell fliessend und immer wieder von Gumpen durchsetzt.
Ab der Autobahnbrücke der A62 wird der Glan langsam fliessender und tiefer.
Schon hier macht sich der Rückstau des Wehres bei Glanmünchweiler-Bettenhausen bemerkbar.



Fischvorkommen im Glan

Der Aal:
Bis Mitte der 1990er Jahre war der Aal im Glan massenhaft anzutreffen.
Heute ist er, wie im gesamten europäischen Raum, nur noch selten anzutreffen und ist vom Aussterben bedroht.

Der Wels (Waller):
Durch Besatzmassnahmen im Ohmbachsee Schönenberg-Kübelberg und in die Motschmühle Waldmohr oberhalb unserer Pachtstrecke gelangte der Wels auch zu uns.
Bekann sind Fänge bis 120 cm. Größere Fänge scheitern an den ungeeigneten Angelgeräten.
Gefangene Welsbrut belegt das erfolgreiche Ablaichen.
Leider ist der Glan von den Gegebenheiten her nicht geeignet den Welsbestand zu dulden.
Gefangene Welse gleich welcher Größe dürfen nicht mehr zurück gesetzt werden.

Der Hecht:
Er ist über die ganze Pachtstrecke verteilt und überall zahlreich vertreten.

Der Zander:
Auf unserer Pachtstrecke eher selten anzutreffen.
Der Zander bestand leidet unter der Dominanz des Hechtes.
Er ist nur in wenigen Rückzugsgebieten anzutreffen.

Der Flussbarsch:
Der Barsch kommt häufig im Glan vor und ist häufig im Rückstau des Wehres anzutreffen.

Der Döbel:
Über die ganze Pachtstrecke verteilt und sehr häufig vorkommend.

Der Karpfen:
Außer in den flachen schnell fliessenden Passagen überall vorkommend.
Gewässergegebenheiten wie Todholz, Wurzelwerk, überhängende Sträucher und Büsche bieten guten Unterstand.
Der Bestand an Schuppen-, Spiegel- und Wildkarpfen wird durch Besatzmassnahmen regelmäßig gefördert, da er sich im Glan nicht natürlich vermehren kann.

Die Barbe und die Nase:
Gefördert durch jährliche Besatzmassnahmen sind diese beiden Fischarten wieder heimisch geworden.
In den entsprechenden Gewässerabschnitten sind sie recht häufig anzutreffen.

Weißfische:
Rotaugen, Brassen, und Güstern, bis vor ca.15 Jahren die Hauptfische im Glan sind nur noch vereinzelt anzutreffen. Grund hierfür dürfte die Überwinterung von Kormoranen in unmittelbarer Nähe am Glan sein.
Die Vögel sind von Jahr zu Jahr in größeren Stückzahlen zu beobachten.
Im Winter 2009/2010 wurden bis zu 60 Exemplare gesichtet.
Es besteht durchaus die Gefahr, dass die Natur unterhalb der Wasseroberkante aus dem Gleichgewicht gerät.

Kleinfische:
Schneider (Alburnoldes bipunclatus), Ulkelei (Alburnus), Gründling (Gobia Gobia), Bachschmerle (Barbatula), sind in großer Dichte vorhanden.
Hasel und der dreistachlige Stichling sind vereinzelt anzutreffen.

Die Schleie, Bachforelle, und die Rotfeder waren früher häufig vorkommende Fischarten sind ab der 80er Jahre fast nicht mehr nachweisbar.


Im Rahmen einer Bachpatenschaft wird einmal jährlich eine große Bachreinigung und Umgebung durchgeführt.
Ständig werden von uns Gewässerproben entnommen und ausgewertet.
Tageskarten für den Glan sind für 10 Euro erhältlich.
Vereine können nach Absprache auch Karten erhalten.


Vereinsweiher

Der Verein hat zwei vereinseigene Fischweiher direkt neben der Fischerhütte.

1970, nachdem der Verein gegründet war wollte man einen Ort haben, an dem sich die Mitglieder treffen konnten.
Gelände wurde gekauft, das geeignet war, einen Weiher zu errichten.
1976 wurden 2 Weiher ca.2200 qm; und ca. 400-500 qm; fertig gestellt.
Als Treffpunkt diente für viele Jahre ein ausrangierter Bauwagen.
1996 konnte ein massives Vereinsheim mit ca. 20 qm; Grundfläche errichtet werden.

2001 musste der kleinere Weiher saniert werden, der er im Laufe der Jahre zugesandet war.
Ca. 300 qm; Schlamm wurde auf umliegende Felder ausgebracht.

2002
wurde neben dem Vereinsheim eine Grillhütte errichtet.
Diese Grillhütte wurde aus Mitteln des Fremdenverkehrsvereins bezuschusst.
Gegen einen Unkostenbeitrag kann diese Grillhütte auch von Vereinen, Schulen, Kindergärten, Privatpersonen usw. genutzt werden.

Ebenfalls im Sommer 2002 musste der größere der beiden Weiher abgelassen werden.
Schlamm und Rohrkolbenbewuchs drohten den Weiher zu verlanden.
Es wurde nach Möglichkeiten der Finanzierung zum Entschlammen und Ausbaggern des Weihers gesucht.
Kostenvoranschläge bis 100 000 Euro waren finanziell nicht tragbar.
Schließlich fand man in der US Air Force in Europa „Construction + Training Squadron“ einen Partner der Personal und Gerät zur Verfügung stellte.
Lediglich Bewirtung des Personals und Kraftstoffkosten fielen für den Verein an.
Ca. 1500 qm; Schlamm wurden ausgebaggert.
2003 wurde die Baumassnahme abgeschlossen.
Der Verein hatte weniger als 10000 Euro für die Aktion aufzubringen.

2003/2004 wurde das Vereinsheim durch einen Anbau erweitert.
Jetzt hatte man einen Unterrichts- bzw. Versammlungsraum zur Verfügung.
Auch eine Damen- und Herrentoilette befanden sich in diesem Anbau.
Sämtliche Arbeiten konnten in Eigenleistung durchgeführt werden.
Bezuschusst wurde die Baumassnahme durch den Sportbund Pfalz, was eine Finanzierung erst möglich gemacht hatte.
Bereits 1988 wurde das Fischerheim durch das örtliche Netz elektrisch erschlossen.
Rund 300 m Erdarbeiten waren nötig, um das Vereinsheim an das örtliche Frischwassernetz anzuschließen.
Auch diese Maßnahme wurde in Eigenleistung durchgeführt.

2007 konnte der letzte Teil der kompletten Erschließung unseres Vereinsheimes gefeiert werden.
Mittels einer Druckleitung über rund 200 m, konnten die anfallenden Abwässer dem örtlichen Kanalnetz zugeführt werden.
Die Zwischenlagerung in der alten Abwassergrube wurde somit hinfällig.

2008 eröffnete der Verein im zuerst errichteten Gebäude eine kleine öffentliche Kneipe.
Sie ist tagsüber am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und am Wochenende geöffnet.


2009
wurde die bislang letzte Baumassnahme mit der Errichtung einer Fertiggarage für Gerätschaften abgeschlossen.
Unser Fischerfest steigert sich von Jahr zu Jahr und wird bei der Bevölkerung und bei Freunden des Vereins immer beliebter.

Der angrenzende Wald, das nahegelegene Wassertretbad und der ebenfalls nahegelegene Glan-Blies Radweg laden zum Wandern und Radfahren ein.
Viele Gäste bewundern die in herrlicher Natur gelegene Weiheranlage und bestätigen einen hohen Erholungswert.
Großer Vereinsweiher:


Wasserfläche: ca. 2200qm

Kleiner Vereinsweiher:
Wasserfläche: ca. 500qm


Angeln nur für Mitglieder!

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Weiherordnung

- Schonzeit für Zander: 1. Februar bis 30. Mai
- Das Anrecht 5 Fische pro Tag zu fangen ist nicht übertragbar
- Bons (1,25 € pro Fisch) müssen vor dem Angeln gelöst werden
- Es dürfen keine lebenden Fische (Köderfische usw.) von anderswo verwendet und mitgebracht werden (Seuchengefahr)
- Es dürfen keine lebenden Fische, gleich welcher Art von der Weiheranlage mitgenommen werden
- 5 Fische pro Angeltag, davon 1 Zander pro Monat oder ein Karpfen dürfen mitgenommen werden
- Das Angeln ist sofort einzustellen wenn 5 Fische gefangen wurden
- Gefangene Fische, die dem Verzehr zugeführt werden, sind zu betäuben, dann zu töten und erst danach vom Haken zu lösen
- Das Anlanden der Fische ist nur mit Unterfangkescher erlaubt
- Angelgeräte müssen immer beaufsichtigt werden
- Gefangene Zander und Karpfen sind zu melden
- Der Angelplatz bzw. die Anlage sind sauber zu halten
- Das Ausweiden der Fische auf dem Vereinsgelände ist nicht gestattet
- Anfüttern verboten
- Es darf nur eine Rute vorgehalten werden
- Kurzfristige Änderungen werden bekanntgegeben und sind ebenfalls einzuhalten

Die Vorstandschaft

Gewässerordnung

Glan:
- Angeln nur mit gültigem Fischereischein & gültige Tages- oder Jahreskarte.
- Jugendliche müssen im Besitz des Jugendfischereischeines sein und in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Jahresfischereischein.
- Das Befahren der Wiesen und Felder (auch im abgeernteten Zustand) ist nicht erlaubt.
- Fangbegrenzung pro Tag 1 Edelfisch.
- Aale und Weißfische ohne Fangbegrenzung.
- Geangelt werden darf mit zwei Ruten, davon nur eine Raubfischrute.